Dreimal Kerschner

Einen klaren 5:2-Auswärtssieg verbuchten die Landesklassen-Fußballer der SG Kaltennordheim beim Aufsteiger SV Trusetal. Nach der ersten guten Trusetaler Gelegenheit, Ullrich prüfte Krause im Gästetor mit einem Freistoß (3.), übernahmen die Rhöner die Initiative. Bereits in der 7. Minute gingen sie in Führung. Nach einem Einwurf wurde Markert angespielt und er behielt vor dem Tor die Nerven bei seinem Abschluss. In der 13. Minute stellten die Gäste auf 0:2. Mit einem langen Ball fanden die Rhöner Kai Kerschner, der eiskalt vollenden konnte. Auch hier sah die Trusetaler Defensive nicht gut, weil einfach zu unentschlossen, aus. Das wiederholte sich beim 0:3. Am eigenen Strafraum verloren die Stern-Mannen das Leder. Wieder war es Kerschner, der in aller Ruhe verdeckt abziehen konnte und traf (35.). Bis dahin war von der Heimelf nicht viel zu sehen. Kaltennordheim störte früh und so hatten die Trusetaler Mühe, zu geordneten Kombinationen zu kommen. Außerdem war das Offensivspiel der Heimelf zu wenig zwingend. Die Rhöner vergaben durch Trabert (23.) und Markert (31.) weitere gute Gelegenheiten und hatten die Partie stets im Griff. In der 38. Minute ging es noch einmal viel zu schnell für die Trusetaler. Als Krö- nung eines schönen Spielzugs über die rechte Seite leitete Kerschner mit der Hacke weiter auf Ditzel und der scheiterte aus sechs Metern am toll reagierenden Lesser. Kurz nach dem Seitenwechsel schoss Ditzel aus 25 Metern knapp über das Tor. Auf der Gegenseite prüfte Peter den Gästeschlussmann aus der Distanz (52.). Die Trusetaler waren fortan präsenter und nahmen die Zweikämpfe besser an. Folgerichtig fiel auch das 1:3, bei dem aber viel Glück im Spiel war. Peters Ball aus halb rechter Position war wohl eher als Flanke gedacht. Die Kugel fiel aber hinter dem keine gute Figur abgebenden Krause ins Tor (55.). Die Gäste wirkten in ihren Aktionen minutenlang sehr fahrig. Den Gastgebern fehlten aber die spielerischen Mittel, um in dieser Situation dem Spiel eine Wende geben zu können. Kaltennordheim blieb bei den seltener werdenden Kontern stets gefährlich. Nach Hellers Flanke wurde der Ball zu kurz abgewehrt. Hess kam zum Schuss, aber Lesser parierte (73.). In der 85. Minute war es Wieber, der nach Kerschners Vorarbeit frei vor Lesser die Kugel nicht im Tor unterbrachte. Auf der Gegenseite setzte Mario Bischoff den Ball per Freistoß aus 22 Metern ins Netz zum 2:3 (85.). Die Frage, ob es noch einmal spannend werden würde, beantwortete Kai Kerschner auf seine Art. Nach Wiebers schönem Solo spitzelte er dessen Eingabe nur eine Minute nach dem Trusetaler Anschlusstor zum 2:4 ins Netz. Das 2:5 durch Hess in der 90. Minute, als die Trusetaler Abseitsfalle nicht zuschnappte, bedeutete den Schlusspunkt. Diese erneute Niederlage zeigte wieder, dass die GehegeElf einfach zu viele Fehler macht.

Trusetal: Lesser; Blauth, Hopf (21. F. Wolf), Müller (73. Häfner), Ba. Messerschmidt, N. Kümpel (46. König), Jung, Bischoff, R. Kümpel, Peter, Ullrich

Kaltennordheim: Krause; Heller, Salzmann (76. Möller), Giesler (46. Zipperer), Quentmeier, Markert, Ditzel (54. Wieber), Heß, Wichler, Kerschner, Trabert

Lange (Sömmerda)

0:1 Markert (7.), 0:2, 0:3 Kerschner (13./35.), 1:3 Peter (55.), 2:3 Bischoff (85.), 2:4 Kerschner (86.), 2:5 Heß (90.)

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