Einfallslos nach starkem Beginn

In dem Landesklassenspiel mussten sich die Fußballer aus der Rhön nicht unverdient geschlagen geben. Der Elf vom Fellberg genügten elf starke Minuten, um die Partie zu drehen. Nach erstem Warnschuss unmittelbar durch Paul fingen sich die Männer um Kapitän Paul Salzmann und kontrollierten das Spielgeschehen. Folglich war auch der Führungstreffer durch Dreßler verdient. Dieser tankte sich per doppelten Doppelpass durch die Steinacher Hintermannschaft und behielt auch vor dem Tor einen kühlen Kopf (1:0/ 16.). Trotz Führung ließen sich die Gäste von fortan beherzter auftretenden Hausherren den Schneid abkaufen. Die Rhöner gingen zu inkonsequent in die Zweikämpfe und mussten durch Sommer den Ausgleich hinnehmen (18.). Kurz darauf folgte kollektives Abschalten im Lager der Weißen: Nach unnötigem Ballverlust im Spielaufbau ging es wieder zu schnell für den Kaltennordheimer Deckungsverbund. Barthelmann flankte scharf auf Paul, der im ersten Versuch noch am hervorragend reagierenden Torwart Quentmeier scheiterte, im direkten Nachschuss sich die Gelegenheit aber nicht nehmen ließ und zur Führung einnetzte. Wie im Vorjahr wurde der Torschütze aber auch durch ständige Diskussion mit Gegenspieler und Schiedsrichter auffällig. Dem Referee genügte es nach einiger Zeit und er schickte den SV-Angreifer nach zuvor überhartem Einsatz und späterer Diskussion mit Gelb-Rot zum Duschen. Die Rollen waren nun klar verteilt, vor dem Pausenpfiff fehlte den Stopfel/ Döll-Spielern aber die nötige Durchschlagskraft. Nach dem Seitenwechsel standen die Gastgeber tief und beschränkten sich auf lange Bälle. Aus der nummerischen Überzahl konnten die Kaltennordheimer aber auch kein Kapital schlagen. Lediglich Kerschners Freistoß, der an den Pfosten klatschte, und Markerts wohl etwas verunglückte Flanke, die gleich doppelt die Latte berührte, sprangen dabei heraus. Die Häusler-Elf wurde tief in die eigene Hälfte gedrängt, in Tornähe mangelte es aber an Spielwitz. Die Rhöner konnten sogar froh sein, den Treffer zum 3:1 nicht hinnehmen zu müssen. Ein Freistoßtrick durch Kapitän Sesselmann stiftete jede Menge Verwirrung vorm Gehäuse der Gäste, doch der Ball landete letztlich nur am Querbalken. Das wars aber auch mit den Gelegenheiten in diesem Durchgang.

Steinach: Möller: Pflügner,Wenke,Telser, Ross (74. Petermann), Sommer (68 Domhardt), Sesselmann, Barthelmann, Walter, Paul, Hopf

SG Kaltennordheim/Fischbach: Quentmeier; P. Salzmann, F. Döll, Markert, Gödde, Dreßler, Fuß, Wilhelm, R. Döll (80. Köllner), Kerschner, Steinmetz (60. Scheidler)

Schiedsrichter: Blasse (Erfurt) – 200 – 0:1 Dreßler (16.), 1:1 Sommer (18.), 2:1 Paul (29.)

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