Ohne Sechser und Siebener verloren

Eine klare Angelegenheit war die Begegnung zwischen dem FSV Wacker 03 Gotha und der SG RSV Fortuna Kaltennordheim am 11. Spieltag der Fußball-Landesklasse. 3:0 hieß es für die Gastgeber, die damit die Tabellenführung behaupten. Vom Anpfiff weg übernahmen die Residenzstädter das Ruder. Mit schnellem Kurzpassspiel ließen sie den Ball in den eigenen Reihen rotieren. Die Gäste konnten sich nur schwer mit der Gothaer Spielweise anfreunden. Zwar wehrten sich die Südthüringer mit Kräften, doch im Spiel nach vorne fielen die meisten Kaltennordheimer Angriffsversuche den frühzeitig attackierenden Schützlingen von Hagen Becker zum Opfer. Allerdings ließ auch die Wacker-Elf zunächst die nötige Konsequenz beim finalen Pass vermissen oder aber sie fanden in Gäste-Torhüter Christian Stern ihren Meister. Dominik Döbereiner brach den Bann. Mit einem blitzschnellen Spurt ließ er Verteidiger Maik Steinmetz aussteigen und setzte das Leder ins Tor. Unmittelbar danach kam Kaltennordheim zur ersten und wohl einzig echten Chance in der ersten Halbzeit, als Marcus Eisenbach in Gothas Sechzehner eindringen konnte. Er scheiterte an Torhüter Marvin Hohmann (33.). Schon wenig später legte Döbereiner erneut nach. Aus der Luft heraus verwandelte er Iskander Ezzines Flanke zum 2:0 (38.). Auch in die zweite Hälfte starteten die Platzherren konzentriert und druckvoll. Kaltennordheim kam kaum noch aus der Defensive heraus. Nach dem zweiten Alu-Treffer setzte Fabian Bergmann nach und versenkte doch noch zum 3:0-Endstand (69.). Auch die Gäste versuchten per Konter wenigstens noch zum Ehrentreffer zu kommen. Doch Marcus Eisenbach schoss vorbei (56.) und Lukas Salzmann über die Latte hinweg (75.). Wacker hingegen ließ in den letzten 20 Spielminuten weitere Möglichkeiten liegen. Kaltennordheims Trainer Reinhard Stopfel sagte nach dem Abpfiff: „Wackers Sieg geht absolut in Ordnung. Mit unserer Aufstellung war einfach nicht mehr möglich. Wir haben praktisch ohne Sechser- und Siebenerposition gespielt.“

Gotha: Hohmann – Stein, Zielasko, Ezzine, Gorf (81. Frank), Döbereiner, Meisel (77. Gottwald), El Antaki, Päßler, Bergmann (72. Le Duc), Reichmuth.

Kaltennordheim: Stern – Fuß, Gießler (73. Bühner), Hofmann, Markert, Oehler, Eisenbach, Steinmetz, Salzmann, Quendtmeier, Greifzu.

Schiedsrichter: Schwerthelm

Tore: 1:0, 2:0 Döbermeier (32., 38.), 3:0 Bergmann (69.)

Zuschauer: 105

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