Kaltennordheim zieht in erste Runde ein

Die SG Fortuna Kaltennordheim/ Fischbach gewann im Spiel in der Qualifikationsrunde zum Köstritzer Landespokal in Walldorf beim Kreispokalsieger des Rhön-Rennsteigs mit 3:2 Toren . Von Jan Mell Walldorf – Von Anfang an war in dieser Partie kein Klassenunterschied zu erkennen und der heimische SV ging nach nur fünf Minuten gegen die überraschten Gäste in Führung. Gleiche hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, zog nach innen und vollendete überlegt ins lange Eck. Zudem schien Gästeschlussmann Krause die Sicht verdeckt. Mit Ansage fiel dann nach einer Viertelstunde der Ausgleich. Walldorfs Verteidigung schien vom Doppelpassspiel Bühners so beeindruckt, dass niemand eingriff und der Ball im Tor landete. In der Folge wurde es ein gutes Pokalspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Für Walldorf war es Gleiche, der im letzten Moment geblockt wurde, für die SG Trabert, dessen Freistoß Ledermann über die Latte beförderte. Kurz vor der Pause kam die stärkste Phase der Gastgeber, aber die Chancen für N. Schmidt, Hartung, L. Schmidt, volley aus Nahdisztanz, oder F. Fischer fanden nicht den Weg ins Tor. Eine Möglichkeit für die Gäste gab es für Heller, der von Trabert in Szene gesetzt wurde, Städtler drängte noch ab. Nach 45 Minuten mit leichten Feldvorteilen für Walldorf wurden die Seiten gewechselt. Im Anschluss an die Pause gingen die Gäste etwas engagierter zu Werke. Einen Freistoß von Bühner fischte Ledermann aus dem Winkel. Kleffel schickte auf der Gegenseite Hartung, aber seine scharfe Eingabe fand keinen mitgelaufenen Mitspieler. Gleiche versuchte es wie beim Führungstreffer, der Ball ging aber diesmal knapp vorbei. Beim Kopfball von Salzmann war Ledermann schon geschlagen, hier rettete C. Fischer auf der Linie. Nach dem Freistoß von Pedrazzi schien der Ball ewig in der Luft, es griff aber nur Salzmann ein, der das Spielgerät irgendwie über die Linie zum 1:2 bugsierte. Walldorfs Kapitän Kleffel, der für das Foul zuvor „Gelb“ gesehen hatte, sagte nach dem Tor noch etwas zu Schiedsrichter Storch, der die Ampelkarte zog. So war Walldorf in der Schlussviertelstunde in Unterzahl. Die Gastgeber monierten etliche vermeintliche Fehlentscheidungen des Trusetaler Schiedsrichtergespanns. Die Entscheidung fiel durch den Neuzugang der Kaltennordheimer, Stefan Heller, der ebenfalls einen hohen Ball volley über Ledermann im Tor unterbrachte. Doch Walldorf gab nicht auf. Nachdem ein aus Sicht der Einheimischen regulärer Treffer von Hartung, der angeblich Abseits gestanden haben sollte, nicht gegeben wurde, konnte Walldorfs bester Spieler, N. Schmidt, in der Nachspielzeit nach schöner Vorarbeit von Hartung noch zum 2:3 verkürzen. C. Fischer hatt den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber.

Walldorf: Ledermann; F. Fischer, Hartung, Jo. Fischer, Angrisani (84. L. Schmidt II), C. Fischer, Gleiche, L. Schmidt (73. Friedrich), Städtler, N. Schmidt

SG Kaltennordheim: Krause; Scheidler (71. Weyh), Heller, Giesler, Markert (46. Möller),Trabert, Pedrazzi, Salzmann, Ditzel, Greifzu, Bühner

Max Storch (Trusetal)

Tore: 1:0 Gleiche (5.), 1:1 Bühner (17.), 1:2 (Salzmann (71.), 1:3 Heller (80.), 2:3 Schmidt (90+2)

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